Alles über Zäune

Eine Anleitung um den richtigen Zaun für Ihr Haus zu wählen

Einleitung

Willkommen zu “Alles Über Zäune: Eine Anleitung um den richtigen Zaun für Ihr Haus zu wählen“! Zäune sind freistehende Objekte, die ein Haus, ein Firmengelände oder eine andere Immobilie, teilweise oder komplett umsäumen.  Wenn Sie daran denken, in Kürze einen Zaun für Ihr Haus zu kaufen und zu installieren,  könnten Sie sich von der Menge an Optionen, die Ihnen zu Verfügung stehen überwältigt fühlen. Verzagen Sie nicht, wir werden hier alles besprechen.

Wir wissen, daß ein Zaun nicht nur ein hochqualitatives Zubehör zu einem Haus ist, sondern auch die Lebensfreude des Besitzers symbolisiert. Der Lattenzaun ist nicht nur zu einer Institution in Amerika geworden, er ist welweit als idealisiertes Symbol der Mittelklasse in Vorstädten angesehen.  Eine Familie, die einen Lattenzaun besitzt, hat anscheinend alles – eine Familie, Kinder, ein grosses Haus, ein gutes und friedliches Leben.  Theoretisch umsäumt ein Lattenzaun einen Garten mit schönen Pflanzen und Blumen. Heutzutage werden Zäune zum Schutz, oder noch häufiger zur Dekoration um ein Gebäude errichtet.   

Der Lattenzaun ist jedoch nur eine von vielen Arten von Zäunen. Sie könnten einen bestimmten Stil eines Zauns besonders attraktiv finden, da dieser Ihre Persönlichkeit, Ihre Karriere und Ihre Werte reflektiert. Einige Menschen mögen Lattenzäune, andere wiederum bevorzugen Holz- oder Aluminiumzäune. Einige Zäune sind sehr niedrig, während andere hoch und nicht zu überwinden sind.  Manche könnten an einem kunstvoll verzierten Zaun Freude finden, während andere an dem Schutz, den ein Zaun bietet interessiert sind.

In diesem Leitfaden werden wir die Arten von Zäunen betrachten, sowie Ihnen  kleine Ratschläge geben, wie Sie einen Zaun am besten installieren, neue Zauntechnologien besprechen und einige andere wichtige Dinge erklären.  Wir werden Sie auch über die Geschichte des Zauns unterrichten und verschiedene soziale Aspekte, die den Besitzer eines Zauns betreffen, erläutern.

Beginnen wir damit, uns den Zaun im Laufe der Geschichte anzusehen.

Die Verwendungsmöglichkeiten von Zäunen

Der Zaun ist wahrscheinlich einer der ältesten Gegenstände in der Geschichte der Menscheit. Die Motivation, eine solch „teilende“ Technologie zu entwickeln, bestand wahrscheinlich darin, terretorialen Schutz zu gewährleisten. Noch heute besagt die Definition des Zauns folgendes: „Er trennt zwei Bereiche dauerhaft oder auf Zeit durch eine von Menschen geschaffene Abgrenzung.“ (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Zaun)

Der Bau von Mauern ist natürlich meistens teurer, da Zäune im Vergleich leichter sind, und auch nicht so robust sind. Während Mauern normalerweise aus Stein errichtet werden, was zur Folge hat, daß man nicht durch sie dringen oder sehen kann, werden Zäune als visuelle Hinweise errichtet, die anzeigen, wo Grundstücke abgegrenzt sind. Zäune sind eine “höfliche” Art einem Nachbarn die Grenze zwischen Grundstücken anzuzeigen.  Obwohl sie ein Hindernis darstellen, erscheinen sie nicht als störend. Sie können von Menschen, die Grundstücksgrenzen respektieren, leicht umgangen werden.  

Einige Einrichtungen müssen jedoch aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen eingezäunt werden. Deren Zäune erscheinen weniger “freudlich”. Einige geschützte Gebiete werden von Zäunen, die mit einer hohen Stromleistung geladen sind, oder mit Stacheldraht umsäumt. Dies vermittelt eine klare Nachricht – Bleiben Sie draussen!

Während ein modernes Haus mit einem glücklichen Leben verbunden wird, werden  die schützenden Zäune einiger dieser Einrichtungen mit grossen Gefahren assoziiert:

  • Zäune von Vergnügungsparks
  • Fabriken und Industriegebiete
  • Flughäfen und Militärischen Sperrgebiete
  • Gefängnisse
  • Baustellen
  • Tiergärten
  • Schwimmbäder

Nun haben wir festgestellt, aus welchen Gründen man Zäune baut: um ein Gebiet zu schützen und um Eigentum abzugrenzen. Auch heute noch werden Zäune aus diesen Gründen gebaut, aber die meisten Zäune dienen “freundlicheren” Zwecken. Zum Beispiel könnten Hausbesitzer Zäune deshalb bauen:  

  • Ästhetik
  • Steigerung des Wertes eines Hauses
  • Schutzzaun für Haustiere
  • Gartenzaun zu dekorativen oder schützenden Zwecken

 

Die Geschichte des Zauns

Wie weit können wir Zäune in der Geschichte zurück verfolgen? Wahrscheinlich sind Zäune eine der älteresten Vorrichtungen in der Geschichte der Menscheit. Seit Menschengedenken hat der Mensch doch schon terretoriale Ansprüche erhoben. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, daß man bereits Zäune auf die Vorgeschichte zurück datieren kann.  

Es gibt in der Bibel Hinweise auf Zäune, oder zaunähnliche Objekte, wie zum Beispiel in Hiob Kapitel 1, wo der Satan dem Herrn entgegnete, “Hast du nicht selbst ihn und sein Haus und seinen ganzen Besitz rings umhegt? Was seine Hände angreifen, das segnest du, so daß sein Herdenbesitz sich immer weiter im Lande ausgebreitet hat?”

Es gibt auch Theorien, daß Gräben (auch Stadtgräben) Vorreiten von Zäunen sind. Es ist aber sehr schwierig archäologische Beweise zu finden, da gut erhaltene Zäune aus Holz nur selten entdeckt werden.  Wir können jedoch annehmen, daß Menschen bereits mit dem Zaun vertraut waren, bevor sie begannen Tiere (Nutztiere) zu züchten. Mit Hilfe eines Zauns konnten die Tiere in einem bestimmten Gebiet eingeschlossen werden. Es wäre ja nicht gut gewesen, wenn die Tiere über Nacht weg gelaufen wären!

Das deutsche Wort Zaun ist verwandt mit dem englischen Wort „town“ also Stadt und dem niederdeutschen/ niederländischen Wort „tuin“  also Garten. Es bezeichnete also ursprünglich nicht das Hindernis selbst, sondern das von ihm umschlossene Gebiet. Analog als Umzäunung und das dadurch geschützte Land stehen das alte deutsche Wort Hag, das einen Zaun aus lebendem Material, die Hecke, wie auch aus Stangenholz bezeichnet, und das Wortfeld Garten, Gatter für den Flechtzaun.

Aus Schriften der Römer kann man entnehmen, daß Cäsar einmal festgestellt hat: “Es gab keine speraten Grundstücke und privaten Grenzen unter den germanischen Völkern" Dies lässt darauf schliessen, daß die römische Kultur die Prinzipien der Umzäunung sehr wohl vestand. 

Experten vermuten, daß mit den Fortschritten im Zaunbau die Menscheit mehr Respekt für die Natur und den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten entwickelte und nicht mehr einfach nur irgenwo anbaute und erntete. Auch ist es möglich, daß sich mit der Technologie in der Landwirtschaft auch der Gedanke an Privateigentum entwickelte. 

Heute bauen wir Zäune, da es eine schöne Freizeitbeschäftigung darstellen kann und das Resultat uns den Atem verschlagen lassen kann. Ein Zaun kann einen Garten oder einen Springbrunnen komplimentieren oder einem normalerweise sehr eintönigen Haus ein wenig Farbe und Stil verleihen.

Arten von Zäunen, die zur Auswahl stehen

Es gibt heute eine solche Vielfalt an Zäunen auf dem Markt, daß eine Auswahl oft sehr schwierig zu treffen ist. Zunächst werden Sie sich Ihr Haus ansehen müssen und sich entscheiden, welche Form am besten zum Haus past. Ein Zaun muß im Einklang mit dem Haus stehen und nicht vom Stil abweichen.

Auch müssen Sie entscheiden, aus welchem Material Sie Ihren Zaun gefertigt haben wollen und welchem Zweck er dienen soll. Ein Zaun kann einfach nur einem dekorativen Zwecken dienen oder er kann Ihre Sicherheit verbessern oder er kann Ihnen ein wenig mehr Privatsphäre bieten. Sollten Sie zum Beispiel einen grossen Swimming Pool in Ihrem Hinterhof haben und neben einer stark befahrenen Strasse wohnen, so werden Sie einen Zaun bauen, um Ihnen mehr Privatsphäre zu geben. In diesem Fall sollten Sie keinen  kunstvoll verzierten, niedrigen Zaun mit vielen Zwischenräumen wählen, da dieser Ihnen nicht viel Privatsphäre bieten würde.

Sollten Sie ein Haustier haben, das Sie in den Grenzen Ihres Grundstücks halten wollen (und das nicht jede Nacht über den Zaun springt), dann könnten Sie sich für einen relativ hohen Maschendrahtzaun entscheiden. Sie könnten auch unwillkommene Gäste fernhalten wollen. Dann wäre es möglich, daß Sie einen Holzzaun wählen, um alle neugierigen Blicke von Aussen fern zu halten.

Sehen wir uns doch die Arten von Zäunen an, die heute beliebt sind:

Perimeter Umzäunung

Die Perimeter Umzäunung ist eine der beliebtesten Arten der Umzäunung für Eigenheime wie auch für Betriebsgelände. Diese Art der Zäune bieten Schutz, da sie eine Immobilie komplett umsäumen. Diese Zäune helfen dabei die “Bösewichte" draussen zu behalten und die “Guten” drinnen zu schützen. Sie halten Kinder und Haustiere im Hof und Diebe oder Unbefugte von der Haustür fern. 

Diese Art des Zauns geht normalerweise an allen vier Seiten um eine Immobilie herum. Deshalb sind preiswerte Materialien ein Muss, um das Budget einhalten zu können. In Industriegebieten sind Perimeter Umzäunungen oft in der Form von Maschendrahtzäunen zu finden, da diese eine preistwerte und robuste Lösung darstellen.

Zur zusätzlichen Sicherheit werden diesen Zäunen manchmal Zacken oder Stacheldrähte aufgesetzt. Betonmauern sind eine andere preiswerte, aber doch robuste Möglichkeit. Man kann Maschendrahtzäune auch auf Privatgrundstücken finden, aber viele bevorzugen Holz wegen seines Aussehens für diese Art der Umzäunung.

Zu einer Perimeter Umzäunung benötigt man auch ein Eingangs (Einfahrts) Tor, das vielleicht auch abschliessbar sein muss. Betriebe haben zusätzlich oft eine Hütte für den Wachmann, um den Einlass zu kontrollieren, während Privatbesitz mit Hilfe von Zugangscodes und anderen Sicherheitsmassnahmen geschützt werden kann. Das Design von Toren kann, wie auch das Design von Zäunen, sehr stark variieren. Zudem können sie  entweder über einen automatischen oder einen manuellen Schliessmechanismus verfügen.

Hofumzäunung

Die Umzäunung von Vorder-, Seiten-  und Hinterhöfen sind heutzutage in Vorstädten sehr beliebt. Eine Umzäunung, die ein Grundstück komplett umfasst, könnte es zu kommerziell oder einfach nur zu triste erscheinen lassen. Aus ästhetischen Gründen lassen viele nun die Front eines Hauses offen, während der Hinterhof von einem Zaun eingeschlossen wird. 

Dies kann ein Haus einladender erscheinen lassen, und trotzdem noch genügend Privatsphäre bieten. Die Zäune von Eigenheimen sind meist dekorativer, und sind oft aus Holz, Eisen oder anderen schönen Materialen gefertigt. 

Für die Einzäunung des Vorgartens waren Lattenzäune schon immer eine beliebte Wahl. Lattenzäune sind meistens sehr niedrig. Sie sind in optischer Hinsicht ideal, aber nicht die beste Lösung wenn es um die Sicherheit geht (obwohl sie sehr gut dafür geeignet sind, Kinder sicher im Garten zu halten).

Schmiedeeisenzäune sind eine weitere beliebte Wahl für die Umzäunung von Vorgärten. Sie können kunstvoll verziert sein, aber trotzdem zur Sicherheit beitragen, ohne die Aussicht auf den Vorgarten des Besitzes zu blockieren.

Hinterhöfe sind normalerweise umzäunt, um die Privatsphäre zu gewährleisten. Sie sind meistens aus Holz oder Vinyl gefertig. Sie sind norwalerweise auch sehr hoch, meistens 180cm oder höher, und weisen keine Lücken zwischen den einzelnen Zaunlatten auf. Das bedeuted, dass Sie schwimmen oder sich sonnen können, ohne dass Sie von neugierigen Blicken von Nachbarn gestört werden. Einige Zäune verlaufen zudem noch entlang den Seiten des Hauses, was nur mehr die Front offen lässt. Diese verfügen meistens noch über ein verschliessbares Tor. 

Umzäunung im Bauernhof Stil

Umzäunungen im Bauernhof Stil sind auch bei normalen Eigenheimen, vor allem in ländichen Gebieten sehr beliebt. Diese Zäune zeigen normalerweise an, wo ein Grundstück beginnt und wo es endet, und werden deshalb manchmal als Grenzzäune bezeichnet. Solche Zäune können die Landschaft auch wunderbar komplimentieren, und auch dazu benutzt werden, um Pferde und andere Nutztiere sicher zu halten.

Zäune für Tiere sind als landwirtschaftliche Zäune bekannt. Einige landwirtschaftliche Zäune müssen robuster sein, und kleinere Lücken aufweisen, so dass Wildtiere von den Nutztieren fern gehalten werden.

Andere Arten der Umzäunung

Es gibt auch andere Plätze, an denen Zäune benötigt werden und an die man vielleicht nicht unmittelbar denkt. Swimming Pools erfordern Zäune, um Kinder oder Tiere vor Unfällen zu bewahren. Schmiedeeisenzäune sind hier sehr beliebt, da sie den Blick auf das Wasser nicht blockieren, aber trotzdem Sicherheit bieten. Zäune können auch sehr nützlich für Hundezwinger sein.

Wenn Sie nicht Ihren ganzen Hof umzäunen wollen, so können Sie nur eine kleine Fläche einzäunen, um Ihrem gelieben Haustier etwas Sonnenschein und Auslauf zu gewähren. Alle open-air Flächen, die einen Eintritt für den Besuch verlangen, müssen auch eingezäunt werden und dies meistens mit einem sehr hohen Zaun. Solche Flächen könnten Touristenattraktionen, Tiergärten, Naturschutzgebiete, Kulturgüter und viele mehr sein. Militärische Sperrgebiete und Fabriken benötigen auch hochqualitative Zäune, und sind oft auch gesetzlich zur Errichtung eines Zauns verpflichtet.

Der Stil eines Zauns

Wenn es zum Stil kommt, dann gibt es viel Auswahl, egal zu welchem Zweck Sie einen Zaun benötigen. Es gibt Zäune im Gotischen Stil, die sehr dekorativ sind, und die die Geschichte wieder zum Leben erwecken. Es gibt Zäune im geflochtenen Stil, die sehr viel Charme versprühen, oder Zäune im Pyramiden Stil, Neu England Stil, sowie im Gitterstil, um nur einige Auswahlmöglichkeiten zu nennen. 

Viele dieser Stile können aus einer Vielfalt von Materialien, wie Vinyl, Metall, Aluminium, Zement, Stahl, Schmiedeeisen, Bambus oder Schiefer gefertigt werden. Auch wenn Sie einen Holzzaun bevorzugen, müssen Sie sich noch immer darüber entscheiden, ob Sie diesen aus Kiefer, Eiche, Zeder, Walnuss oder Fichte hergestellt haben wollen. Kurz gesagt – es gibt einfach sehr viele verschiedene Arten und Stile von Zäunen.

 

Betonzäune: Der Betonzaun ist sehr einfach zu errichten und zählt zu den stabilsten Optionen.

Eingesunker Zaun: Die Konstruktion ist absichtlich eingesunken, und ist für Gärten oder Parks ideal.

Hürdenzaun: Dies ist ein mobiler Zaun der aus beweglichen, leichten Einzelteilen besteht und  oft aus einem leichten Material wie Metall gefertigt ist.

Palisade: Die Pfahlmauer. Sie ist eine Zusammensetzung von Einheiten grosser Pfähle, die eine Verteidigungsmauer bildet.

Lattenzaun: Auch Langzaun genannt. Die Konstruktion dieses Zauns besteht aus Holzpfählen und verfügt zudem auch über horizontale Holzbretter zur Verbindung.

Synthetische Zäune: Dies kann ein Zaun sein, der aus PVC, Polythene, Nylon oder sogar Vinyl gefertigt ist. Der Vorteil eines solchen Zauns bestehen darin, dass er bereits geformt ist, in vielen Designs erhältlich ist, wetterfest ist (und somit wenig Wartung benötigt und einfach zu reinigen ist). Diese Zäune sind jedoch ziemlich teuer und nicht sehr haltbar.

Mauerzäune: Diese Zäune bilden einen kompletten Verteidigungswall. Sie können aus vielen Materialien, wie Stein, Bruchstein, Draht, geflochtenem Draht oder sogar geschweisstem Draht errichtet werden.

Heckenzaun: Dieser ist der Traum eines jeden Gärtners – ein Zaun aus einer “lebenden Mauer”! Zäune aus Kaktus, Sträuchern, Erdhügeln und Bäumen können sehr elegant sein. Sie bieten nicht viel Sicherheit, aber sehen in einer sicheren Umgebung ziemlich imposant aus.

Die Vorteile von Aluminium

Welches Material sollten Sie nun für Ihren Zaun verwenden, nachdem Sie sich auf eine Art des Zaun entschieden haben? Zunächst müssen Sie bedenken warum Sie Ihren Zaun bauen und ob ein Material geeignet für die Konstruktion ist. Zum Beispiel blenden sich Beton - und Holzseiten nicht sehr gut in die Landschaft ein.

Sie müssen auch die Kosten und die Lebensdauer in Betracht ziehen. Aluminium wird oft empfohlen, da es langlebig, preiswert und widerstandsfähig ist. Es ist sicherer und bereitet weniger Schwierigkeiten als Holz, und ist im Vergleich zu anderen Metallen auch rostfrei. Obwohl Aluminium als teures Material angesehen wird, ist der Preis nun gefallen und es ist die bevorzugte Lösung vieler Zaunhersteller. 

  • Aluminum ist leicht
  • Aluminum ist widerstandfähig gegen Korrosion
  • Aluminum ist robust und stabil
  • Aluminum ist sogar bei niedrigen Temperaturen stabil
  • Aluminum ist beim Bau und der Installation leicht zu bearbeiten
  • Aluminum ist ein vorzüglicher Wärmeleiter
  • Aluminum hat ein hohes Reflexionsvermögen
  • Aluminum ist ein guter Stromleiter
  • Aluminum ist nicht magnetisch und nicht giftig
  • Aluminum kann recycelt werden und ist trotzdem haltbar
  • Aluminum ist Geräusch – und Stossabsorbierend
  • Aluminum schlägt keine Funken und ist rostfrei

Alumium wird Ihnen sogar viel Zeit und Geld ersparen, da Sie sich keine Sorgen darüber machen müssen, Holzteile zu behandlen, so dass sie wetterfest werden, oder dass Sie Rost entfernen müssen. Sollten Sie kein Aluminium verwenden, dann geben Sie darauf Acht, dass Sie alle Ihrer Holzteile gegen Verwitterung, sowie Metall gegen Rost behandlen. Sollten Sie dies verabsäumen, dann wird es in einer minderwertigen Qualität Ihres Zauns resultieren, die verwittert aussieht. Die Konstruktion könnte sogar versinken, da die Pfosten verrotten könnten.

 

Grundlegende Zaunkonstruktion

Da Sie nun ein grundlegendes Wissen über die Stile von Zäunen und über die Materialien, die Ihnen zur Verfügung stehen, besitzen sprechen wir doch über die grundlegende Konstruktion eines Zauns. Obwohl es etliche Variablen bei den verschiedenen Zaunarten zu berücksichtigen gibt, sind einige Prinzipien bei jedem Zaun zu bedenken.

Zunächst haben Sie eine Aussen- und eine Innenseite des Zaun. Die Aussenseite ist die Seite, die die Öffentlichkeit sieht, und an der der Trimm, oder die Zaunspitzen, zu sehen sind. Diese dient meist zur Dekorationszwecken und weist oft verschiedene Farben und Materialien auf.

Beliebte Trimms könnten zum Beispiel beeinhalten:

  • Spitze
  • Faszie Trimm
  • Brauen Trimm
  • Kragstein
  • Geriffelte Säulen

Sie können zudem einen Lattenstil, eine Wand-an-Wand, oder Seite-an-Seite Konstruktion wählen. Die Aussenseite eines Zauns kann, vor allem bei Holzzäunen, auch unauffällig gestaltet werden, und einfach nur gegen neugierige Blicke schützen. Bei kleineren Zäunen (wie Lattenzäunen), können die Zaunpfähle jedoch von Aussen wie auch Innen gesehen werden.

Die grundlegende Konstruktion sieht wie folgt aus:

Die Pfosten sind stärkere und schwerere Komponenten, die alle Bestandteile des Zauns tragen

Die vertikalen Pfosten oder Latten bilden den Zaun oder den Zaunwall

Der Querträger ist ein langer Balken der horizontal verläuft und die Pfosten miteinander verbindet und die vertikalen Latten stützt

Ein zweiter oder dritter Querträger, die die Konstruktion oben und unten stabilisieren

Eine Schutzhaube, die an der Spitze des Pfostens angebracht ist, um diesen gegen Verwitterung zu schützen

Grundplatten – oder Balken, die den Zaun am Boden befestigen

Sie können auch ein Tor mit einem Schliessmechanismus einbauen, um den Eingang oder Ausgang zu versperren.

Die Zapfenlöcher. Diese sind Löcher, die die Vorsprünge der Querträger aufnehmen

Sollten Sie einen Zaun aus Aluminium, oder einem anderen hochqualitativen Material bauen, so werden Sie feststellen, dass die Konstuktion des Zauns im Wesentlichen sehr ähnlich zu der einer Holzkonstruktion ist. Sie haben eine Reihe von Metall – oder Eisenpfosten, die horizontal verlaufen, ein grösseres “Pfahl”teil das diese unterstützt, und einen Querträger, der alle Teile verbindet.

Wenn Sie den Bau oder die Installation beginnen, dann ist es wichtig, dass Sie alle Schritte im Vorhinein planen. Dies beinhaltet die Masse, Materialen, und die Werkzeuge und Bestandteile, die Sie benötigen. Wir haben uns bereits einige Materialien angesehen, vor allem die Vorteile von Aluminium. Sehen wir uns die Grundregeln für den Bau eines Zauns an.

Tips zum Bau eines Zauns

Sollten Sie Ihre Zaunteile selbst fertigen wollen, dann müssen Sie zunächst die Länge, sowie den Gesamtumfang des Zauns bestimmen. Es wäre clever, wenn Sie mit Hilfe von Pfosten und einer Schnur, den geplanten Verlauf des Zauns abstecken würden. Dies wird Ihnen dabei helfen zu sehen wieviel Platz Sie benötigen, und wo Sie die Pfosten und das Tor errichten sollten.

Holz

Wenn Sie bereit sind, mit dem Bau zu beginnen, müssen Sie zunächst das Material vorbereiten. Wenn Sie Holz verwenden, dann müssen Sie es speziell gegen Wettereinflüsse und gegen das Verrotten behandeln. Sie werden auch alle Bretter mit Hilfe einer Kreissäge zur gewünschten Länge zuschneiden müssen. Ein Zimmermannswinkel kann Ihnen dabei helfen, immer die gewünschte Form beizubehalten.

Markieren Sie danach die Kreuzverbindungen jedes Teils. Dann folgen die Details der Wände. Fügen Sie die Einzelteile mit Drahtstiften zusammen, und geben Sie darauf acht, dass die Konstruktion rechteckig bleibt. Platzieren Sie diese nun zwischen die Rahmenteile, dann schieben Sie die Drahstifte unter das Bodenteil.

Schneiden Sie Schlitze an den Enden der Teile, tragen Sie Klebstoff auf und pressen Sie die Teile mit Hilfe von Klemmen zusammen. Die Rahmen und Pfosten können auch mit Nägeln befestigt werden. Wenn Sie die Bretter vernageln, achten Sie darauf, den Nagel nicht weiter und auch nicht weniger weit, als 1.5cm in das Holz zu treiben. Sie müssen das Brett auch umdrehen um den anderen Rahmen zu befestigen.

Der nächste Schritt besteht darin, eine Abtrennung an alle Bestandteile zu nageln. Schneiden Sie einen Schlitz mit Hilfe eines Seitenschneiders oder einer Säge in die Ecken der Bodenplatten. Stellen Sie die Verzahnungen fertig, und verwenden Sie diese dazu, um die passenden Bretter zu verbinden. Die unteren Platten werden in der gleichen Art und Weise zusammengefügt wie die oberen.  

Der grundlegende Plan besteht darin, die Bretter mit einem Rahmen zu verbinden, das Ganze dann umzudrehen und den anderen Rahmen anzubringen. Wenn Sie die Bestandteile vernageln, achten Sie darauf, dass Sie die Nägel bündig einschlagen. Sichern Sie alle Endkappen mit Stockschrauben, bevor Sie die obersten Querträger anbringen.

Als nächster Schritt erfolgt die Fertigung der grösseren Pfosten. Einige Handwerker empfehlen hierfür Box Post Teile zu verwenden, da sich diese leichten justieren lassen. Sollten Sie diese wählen, so müssen Sie jedoch zunächst die Innenseite der Bretter behandeln. Wenn Sie mit jeglicher Art von Holz arbeiten, besteht das Risiko der Verrottung, vor allem wenn es Feutigkeit ausgesetzt ist. Markieren Sie die Ecken der Pfosten, so dass Sie wissen wo Sie die Schutzkappen anbringen müssen.

Bevor Sie nun mit der eigentlichen Errichtung des Zauns beginnen, wäre es weise, die Pfosten mit den Wänden zu verbinden und die Teile zu markieren. Schneiden Sie nun Kerben in die Endkappen des Tors. Diese werden die Scharniere und Riegel mit der Schienenoberfläche des Tors verbinden. Die Scharniere verbinden das Tor mit dem Pfosten, aber dies wird einer der letzten Schritte sein. Zu diesem Zeitpunkt fertigen Sie nur die Einzelteile an.

Der Kern eines Pfosten muss in ein einem Loch verankert werden, um ein stabiles Fundament zu bilden. An dieser Stelle streichen einige Handwerker bereits die unteren Teile der Wände, Tore und Pfosten. Warum? Es könnte später schwierig sein, diese Stellen zu erreichen.

Metall, Eisen und Aluminium

Der Bau eines Metallzauns oder eines Maschendrahtzauns ist ähnlich, aber nicht genau gleich. Bei Metall ist die Gefahr der Verrottung geringer, aber nicht auszuschliessen. Bei Aluminium ist diese Gefahr noch geringer – sie ist sogar nur aufgrund von Feuchtigkeit nicht vorhanden. Wie wir schon zuvor erwähnt haben, sind Aluminium und Metall teurer als Holz, aber wesentlich widerstandsfähiger gegen alle äusseren Einflüsse. Aluminium wird als das beste Material angesehen, wenn Sie eine wartungsfreie Konstruktion errichten wollen. Metalle wie Eisen können rosten, sie sind aber trotzdem besser als Holz. Schmiedeeisen is eine Art von Eisen, das extrem widerstandsfähig ist.

Wenn Sie sich nun für das Material entschieden haben, dann ist es an der Zeit anzufangen, Ihren Zaun zu bauen. Vergessen Sie nicht, dass dies eine aufwendige Arbeit, vielleicht aber auch die Arbeit eines Perfektionisten ist. Viele kaufen einfach vorgefertigte Metall oder Aluminiumzäune und konzentrieren sich einfach auf die Errichtung (was auf keinen Fall einfach ist).

Sollten Sie bestrebt sein, den Zaun von Grund auf selbst zu fertigen so müssen Sie das Material Ihrer Wahl sowie Bindedraht, Führungsdraht, Zement, Sand, Kies, Drahtscheren, Zangen und Spezialteile für das Tor, kaufen. Auch müssen Sie sich überlegen ob Sie Nägel und Schrauben zur Befestigung wählen, oder ob Sie die Teile lieber verschweissen möchten. Diese Wahl bietet sich Ihnen durch die besonderen Eigenschaften von Metall und Aluminium. 

Sobald Sie startklar sind, messen Sie den Umfang des Zauns aus und kaufen Sie die Materialen wie Zaunpfosten, Steine und Zement, die Sie benötigen. Ihre erste Aufgabe wird darin bestehen, einen robusten Pfosten zu errichten. Verwenden Sie Steine und Zement als Fundament. Der Zaun wird mit dem Bindedraht an den Pfosten befestigt. Stahldraht wird dazu benutzt, um durch die Stahlteile zu laufen, und somit das Zaunteil zu verstärken.

Die meisten, die einen Metallzaun selbst von Grund auf gefertigt haben, sagen, dass der Transport des Metalls die schwerste Arbeit war. Dies kann zum Beispiel eine Rolle Maschendraht sein, die die Zaunwand bilden wird. Dieser ist zwar durchsichtig, aber er stellt eine Barriere für den Eintritt dar.

Wie man einen Zaun installiert

Sie sind nun also bereit, mit der Installationsphase des Zaunbaus  zu beginnen. Es ist leicht möglich, dass Sie mit dieser Phase beginnen und den Zaun nicht von Grund auf selbst fertigen. Dies ist ziemlich einfach und es ist auch ziemlich kostengünstig, vorgefertigte Zaunteile zu kaufen.

Der erste Schritt zur Installation eines neuen Zaun ist es, Löcher für die Pfosten zu graben, welche die Hauptlast des Zauns tragen werden. Messen Sie den Standort dieser Löcher genau aus, um etwaige Fehler im Vorheinein auszuschliessen.  Als Richtlinie sollten die Ausmasse des Lochs ca. 60cm Tiefe und 20cm Breite betragen. Diese Masse verhindern ein Absinken des Pfostens nachdem er gesetzt ist.

Das Ziel ist es, dem Pfosten ein stabiles Fundament zu geben, so dass er absolut unbeweglich ist, auch wenn er den Rest des Zauns trägt. Sollten Sie einen relativ kleinen Zaun bauen, dann könnten Sie dazu in der Lage sein, das Loch einfach mit einer Schaufel zu graben. Wenn Sie jedoch einen grossen Zaun bauen, so mieten Sie sich am besten einen Schneckenbohrer. Markieren Sie auch den Pfosten selbst, so dass Sie sehen können, wieviel vom Zaun in den Boden ragt.

Sobald die Löcher fertig sind, ist es an der Zeit den Pfosten zu setzen. Sie sollten ein schweres Material verwenden, um den Kern des Pfosten zu verstärken. Einige verwenden dazu Beton, Kies oder Erde, während andere auch hierfür Aluminium verwenden, da dieses genauso langlebig ist. Bevor Sie den Pfosten setzen, geben Sie ein wenig eines solchen Materials in das Innere. Sobald Sie das gemacht haben, setzen Sie Ihren ersten Pfosten. Füllen Sie das Loch mit einem harten Material Ihrer Wahl.

Der nächste Schritt besteht darin, den nächsten Pfosten an der nächsten Ecke zu setzen. Versichern Sie sich, dass alles genau rechteckig ist. Es könnte Ihnen helfen, wenn Sie im Vorhinein eine Linie in irgendeiner Form ziehen. Setzen Sie nun die restlichen Pfosten in der gleichen Art und Weise. Sollten Sie Beton verwenden, so geben sie ihm Zeit zu trocknen. Bemerkung: behandlen Sie Ihre Zaunteile gegen Rost, zum Beispiel mit Zink. (Sollten Sie Aluminium verwenden, so kann es nur dann rosten, wenn es mit einem anderen Metall verbunden wird)

Wenn Sie die Pfosten gesetzt haben, dann ist es an der Zeit ein Wandteil nach dem anderen anzubringen. Zuletzt installieren Sie das Tor. Sie benötigen dazu nur ein paar Bolzen, Schraubmuttern und Schrauben, um die Einzelteile zu fixieren. Sollten Sie Zapfenlöcher haben, dann installieren Sie die Pfosten so, dass die Latten oder Balken ca. 5-10cm über dem Boden angebracht werden und zu den Wandteilen passen. Sie müssen die Enden vielleicht mit Keilen stützen. Nun ist es an der Zeit, die Wandteile anzubringen. Danach justieren Sie die Pfosten seitwärts, so dass die Freiräume gleich gross sind wie die Abstände der Zaunlatten.

Der letzte Schritt besteht in der Insallation des ersten Torpfostens am Ende eines Wandteils. Diese Anleitung beschäftigt sich nicht mit Toren (wir haben jedoch eine Richtlinie für Tore, die Sie sich ansehen können), aber im Kurzen verläuft dieser Prozess wie folgt:

  1. Messen Sie die Breite des Tors, und kalkulieren Sie ca. 3.5 cm Spielraum mit ein. 
  2. Vergewissern Sie sich , dass die Spitzen angebracht sind und auf gleicher Höhe sind. 
  3. Bringen Sie das nächste Zaunteil an, um die Konstruktion zu stützen. Verwenden Sie Keile, sollten Sie das Tor anheben müssen.
  4. Lassen Sie einen kleinen Spielraum zwischen dem Tor und dem Pfosten – ca. 2 cm.
  5. Schrauben Sie die Scharniere an und entfernen Sie die Keile.
  6. Überprüfen Sie, dass das Tor richtig aufschwingt und bringen Sie den Riegel an.
  7. Nageln Sie Schutzhauben an die Spitzen.

 

 

Maschendraht

Wenn Sie einen Metall – oder Aluminiumzaun bauen, so können Sie diesen im traditionellen Holz/Lattenzaunstil, welcher vertikale Balken und ein Lattensystem aufweist bauen oder sich für ein Maschendrahtdesign, das eine komplett andere Form und Stil aufweist, entscheiden.

Der Ablauf des Errichtens ist dem einer traditionellen Konstruktion sehr ähnlich. Bestimmen Sie die Abstände zwischen den Pfosten, dann setzen Sie einen Grundpfosten. Sollten Sie jedoch einen Maschendrahtzaun bauen, dann achten Sie auf die Abstände zwischen den Pfosten. Ein 12 Meter langer Maschendrahtzaun sollte im Durchschnitt alle 3 m einen Pfosten haben.

Die Löcher, die Sie für diese Konstruktion graben, sollten ca. 1/3 so tief wie die Höhe des Zauns sein. Um mehr Stabilität zu erhalten graben Sie die Löcher ca. 10cm tiefer als diese Richlinie. Die Breite sollte ca. dreimal grösser sein als die Breite des Zaunspfostens. Bei Endpfosten oder Torpfosten sollte das Loch noch breiter sein – rechnen Sie ca. 5 cm dazu.

Setzen Sie den Zaunpfosten mittig in das Loch. Sie werden ihn jedoch justieren müssen, so dass er auch gerade steht. Verwenden Sie eine Wasserwaage und lassen Sie den Pfosten von jemandem halten. Es wird empfohlen, Beton oder ein anderes schwerer Material zu verwenden, um das Loch zu füllen. Das Trocknen kann ungefähr drei Tage dauern.

Wenn Sie nun die Maschendrahtwand anbringen, so bringen Sie zunächst Spannbänder and den End/Torpfosten an. Für einen 2 m hohen Zaun werden Sie im Durchschnitt 5 Spannbänder benötigen. Normalerweise sind diese Zäune höher, da sie zum Schutz errichtet werden. 

Bringen Sie nun die Schiene und die Schutzkappe am Pfosten an. Sie können die Kappe mit einem Gummihammer am Pfosten aufschlagen. Sie können eine Ringkappen an der Spitze des Pfostens anbringen, und die Zaunschienen durch diese Ringe führen. Sollten Sie diese fixieren müssen, dann verwenden Sie einen Schraubenschlüssel.

Nun ist es an der Zeit den Maschendraht anzubringen. Legen Sie die Rolle nahe an das Ende des Torpfostens und rollen Sie den Maschendraht ca. 30 cm lang auf. Sie sollten eine Spannleiste verwenden, um den Maschendraht an die Spannbänder des Torpfostens zu befestigen. Rollen Sie den Maschendraht nun bis zum Ende hin aus.

Sie können auch einen Zaunspanner verweden, den Sie am gegenüberliegenden Pfosten mit einer Kette befestigen. Sollten Sie den Maschendraht nun anspannen wollen, dann müssen Sie nur die Kurbel des Zaunspanners betätigen. Überprüfen Sie die Spannung, indem Sie leicht an den Zaun drücken. Der Maschendraht sollte nur leicht nachgeben – Sie wollen ja eine stabile Schutzwand errichten.

Nun befestigen Sie den Maschendraht an den restlichen Pfosten und Schienen. Hierfür verwenden Sie Draht. Binden Sie den Maschendraht mit dem Bindedraht fest und ziehen Sie den Draht mit einer Zange fest. Verwenden Sie gleich viele Bindedrähte wie Spannbänder an den Torpfosten. Sie müssen auch Kettenglieder an den Schienen beider Seiten der Pfosten und Endpfosten anbringen.

Es wird auch empfohlen, dass Sie eine weiter Zugleiste in der Nähe des Torpfostens anbringen. Bringen Sie Spannbänder um die Zugleiste an, verwenden Sie den Zaunspanner, um die Spannung ein wenig zu lockern, und haken Sie die Zugleiste wieder aus. Sollte der Maschendraht ein wenig zu lang sein, schneiden Sie die Überstände einfach mit einem Drahschneider ab. Wiederholen Sie diesen Vorgang bei jeder Sektion des Zauns.

4 Tips so dass Ihr Zaun länger hält

Sie wollen doch einen Zaun nur einmal bauen, oder? Leider begehen einige Heimwerker Fehler, die dazu führen, dass sie ihren Zaun mehrmals errichten müssen. Wir haben 4 Tips für Sie, so dass Sie einen langlebigen Zaun bauen.....

Planen Sie voraus

Benutzen Sie ein Reissbrett oder ein gutes Grafikprogramm, um einen detaillierten, massstabgetreuen Plan Ihres Zauns anzufertigen, bevor Sie die Materialien einkaufen. Ein Zaun solllte schon vor seiner Verwirklichung auf dem Papier oder dem Bildschirm gut aussehen.

 

Messen Sie genau

Notieren Sie sich die Höhe des Zauns, die Höhe der Pfosten und die Abstände genau. Machen Sie dies bevor, Sie zu bauen anfangen (während der Planungsphase), bevor Sie die Materialen kaufen und bereit sind, mit dem Bau zu beginnen. Beachten Sie auch die Spezifikationen der Latten/Balken und des Torstils.

Achten Sie auf die Schutzkappen und die Spitzen der Pfosten.

Diese Teile sind ganz besonders wichtig, da diese sehr empfinglich gegen das Wetter und gegen Druck sind. Schneiden Sie diese nicht flach zu (es könnten sich ja Kinder darauf setzen!). Wählen Sie stattdessen eine gegen Witterung behandlete, pyramidenförmige Spitze. Dies schützt den Pfosten nicht nur besser, sondern sieht auch besser aus.

Kaufen Sie hochqualitative Materialien.

Wir sprechen hier nicht nur über die Art des Materials (wie die beste Lösung-Aluminium), sondern auch über die Qualität des Materials selbst. Vertrauen Sie dabei auf die Erfahung eines vertrauenswürdigen Händlers. Es gibt nichts schlimmeres als schlechtes Holz, Metall oder Aluminium. Sparen Sie nicht an den Bestandteilen (vor allem nicht bei Holz, das ohnehin schon ein Risiko darstellt). Veranschlagen Sie Ihr Budget so, dass Sie eine hochqualitative Konstruktion errichten können.

Massangefertige Zäune

Es ist sehr verlockend, vorgefertige Zäune zu kaufen, und jemanden mit der Errichtung zu beauftragen. Wir wollen Ihnen nicht sagen, dass eine Massanfertigung auf jeden Fall besser ist, sonder Ihnen nur empfehlen, dass Sie die Vorteile einer Massanfertigung in Erwägung ziehen, so dass Sie die Möglichkeit haben, einen perfekten Zaun zu bauen.

Massangefertige Zäune sind die Wahl der Reichen und Bekannten. Einige der schönsten Zäune der Welt, wie der Zaun des Schloss Schönbrunns oder des Buckingham Palace, wurden massgefertigt. Wenn Sie Leute zum Staunen bringen wollen, dann ist ein massangefertigter Zaun die beste Lösung. 

Sie können mit einem massangefertigen Zaun einzigartige, oft auch wundervoll verzierte, Zaunteile kreieren. Obwohl Aluminium die beste Wahl dafür ist, gibt es auch viele Luxus Zaunhersteller die mit edlem Holz, oder sogar synthetischen Materialien wie Vinyl arbeiten, um einen herausragenden Eingang zu fertigen.

Das heisst nicht, dass ein „normler“ Hersteller nur imstande ist, eine durschnittliche Qualität zu liefern. Sie müssen Ihre Vision dem Hersteller jedoch klar vorstellen, da dieser ansonsten wirklich nur einen durschnittlichen Zaun für Sie fertigen wird. Die meisten Leute wollen keinen luxuriösen Zaun, sondern nur einen minimalistischen, der seinen Zweck erfüllt. Andere Vorteile eines massangefertigeten Zauns sind zum Beispiel:

Mehr Auswahl an Latten, dekorativen Spitzen, Betonungen, Bögen, Pergolas und Mustern

Mehrfarbige Materialien für den Zaun

Eine einfachere und kostengünstigere Lösung um Hindernisse bei der Konstuktion zu umgehen (da man bei vorgefertigten Zäunen vielleicht um ein Hindernis herum bauen muss, oder es entfernen muss)

Man muss das Landschaftsbild nicht verändern oder Bäume entfernen

Massangefertigte Zäune können auf eine einfache Art und Weise die Architektur einer Immobilie komplimentieren

Man kann verschiedene Stile kombinieren, um ein mulitkulturelles Aussehen zu erhalten

Es kann mehr Aufmerksamkeit auf individuelle Bedürfnisse gelegt werden (bessere Lösungen für den Schutz von Haustieren, Schutz gegen Ungeziefer, spezielle Lösungen für Behinderte, die Sie von einem vorgefertigten Zaun nicht erhalten)

Sollten Sie selber bauen oder einen Zaunhersteller beauftragen?

Nun zur Frage ob man einen Zaun selbst bauen sollte, oder einen Zaunhersteller beauftragen sollte. Was sind die Vor – und Nachteile dieser Lösungen? Es gibt viele Zwecke von Zäunen, wie eine einfachen Umzäunung eines Swimming Pools, eine umfassende Umzäunung zum Schutz Ihres Grundstücks, bis hin zum Zaun für Ihren Hinterhof, der Ihnen Privatsphäre bietet. Die Wahl Ihres Zauns wird es bestimmen, ob Sie ein Heimwerkerprojekt in Angriff nehmen, oder ob Sie einen Zaunhersteller beauftragen.

Heimwerkerprojekte bringen eine Reihe von Vorteilen mit sich. Zunächst ersparen Sie sich viel Geld bei den Arbeitskosten, Sie können soviel Zeit in das Projekt investieren wie Sie wollen und Sie können Ihre Vision, wie Ihre Zaun letztendlich aussehen soll, umsetzen. Es gibt aber auch einige Nachteile, wenn Sie keinen professionellen Zaunhersteller beauftragen. Ein Profi hat meist jahrelange Erfahrung und weiss was, und was nicht, in bestimmten Situationen zu tun ist.

Dies kann Ihnen dabei helfen Zeit, wie auch Geld für überschüssiges Material zu sparen. Ein Profi kann die Arbeit auch schnell durchführen, während wenn Sie es selbst machen, Sie auf einige Probleme stossen könnten, die Ihnen viel Zeit rauben.

Sollten Sie ein Heimwerkerprojekt in Erwägung ziehen, müssen Sie zunächst etliche Punkte in Betracht ziehen. Haben Sie die notwendige Erfahrung als Heimwerker? Der Bau eines Zauns kann sich als ziemlich schwierig herausstellen. Es wäre daher ratsam, wenn Sie sich die notwendige Erfahrung in kleineren Projekt zuvor aneignen. Die nächste Frage, die Sie sich stellen müssen, ist ob Sie die erforderlichen Werkzeuge haben und genügend Arbeitskräfte zur Verfügung haben.

Die verschiedenen Materialien, aus denen Sie einen Zaun fertigen können, erfordern eine Anzahl von verschiedenen Werkzeugen, die benötigt werden könnten. Diese Werkzeuge können sehr teuer sein, wenn Sie diese erst kaufen müssen, vor allem wenn Sie danach keine weiteren Projekte in Angriff nehmen wollen. Sie können auch Werkzeuge mieten. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie sie nur kurzfristig ausleihen, so dass dies Ihnen keine unnötigen Kosten verursacht.

Sie werden auch die Grösse des Projekts beachten müssen, da von dieser die Anzahl von Arbeitskräften abhängt. Meistens werden Sie mehr als ein oder zwei Leute für die Errichtung eines Zauns benötigen.

Andere Dinge, die Sie beachten müssen, sind die Umgebung und die Grasflächen auf Ihrem Grundstück. Sollte das Gelände stark abfallen oder hügelig sein, dann wird es eine höhere Anforderung an Sie sein, den Zaun zu bauen, da Sie die Höhe der Pfosten und die Abstände dem Gelände anpassen müssen.

Es gibt heutzutage „Zaun-Sets“ auf dem Markt, aber bei diesen kann die Qualität ein wenig fragwürdig sein. Wenn Sie schon viel Zeit und Geld in etwas investieren, so wollen Sie sich doch lange an der Investition erfreuen. Viele dieser Sets sind aus minderwertigen Materialen gefertigt und halten oft auch nicht lange.

Wenn ein hochqualitativer, sehr gut gebauter Zaun gut gewartet wird, kann er ein Leben lang halten. Ein schöner Zaun kann auch den Wert Ihrer Immobilie steigern. Beachten Sie dies auch, wenn Sie abwägen, ob Sie ein Heimwerkerprojekt durchführen oder einen Profi beauftragen.

Es gibt viele kompetente Heimwerker. Nur Sie wissen, ob Sie die Herausforderung bewältigen können. Sollten Sie an Ihren Fähigkeiten zweifeln, dann ist es vielleicht besser, einen Zaunhersteller zu wählen. Niemand will Zeit oder Geld verlieren, ein qualifizierter Zaunhersteller kann Ihnen beides ersparen. Viele, die ein solches Projekt unterschätzen, geben im Endeffekt mehr Geld aus, als ein Profi sie gekostet hätte. Inverstieren Sie doch in einen hochqualitativen Zaun, und Sie werden mit dem Resultat auch zufrieden sein.

Die Kosten eines Zauns

Wieviel kostet eine komplette Installation eines Zauns? Dies wird von vielen Faktoren beeinflusst, ein Hauptfaktor sind jedoch die Materialkosten. Holz zum Beispiel, ist die billigste Lösung, wenn es zu den Materialien kommt. Die Qualität verschiedener Holzarten ist jedoch sehr unterschiedlich, und so auch der Preis. Die Kosten für Holz können sich im günstigsten Fall auf  €6.50 pro halbem Meter belaufen.

Sie müssen dies jedoch mit anderen Faktoren in Relation setzen. Sie müssen zusätzliche Kosten für die Errichtung jeder Sektion hinzurechnen, egal ob Sie den Zaun nun selber fertigen, oder jemanden anstellen. Einige Zaunhersteller kalkulieren die Kosten für die Arbeit in ihr Angebot mit ein (auch erforderliche spezielle Behandlungen). Man hört deshalb nicht selten, dass sich der Preis von Holz auf ca. €20 pro halbem Meter beläuft. Vinyl ist noch teurer wie Holz. Dieses Material kann Sie ca. €30 pro halben Meter kosten.

Sie müssen auch festsellen ob alle Teile wie Pfosten, Schutzkappen, Tore, Halterungen, Scharniere, Beton und andere Ausrüstungsgegenstände, im Angot enthalten sind. Sollten Sie den Zaun selbst anfertigen, so wird Sie jeder einzelne Gegenstand ziemlich viel kosten, vor allem wenn Sie keinen Mengenrabatt vor dem Kauf vereinbaren. Im Durchschnitt kosten Schutzkappen und Halterungen ca. €2-3 pro Stück und Zaunpfosten ungefähr €25 pro Stück. Dies kommt natürlich auf das Material an.

Die Tore sind wahrscheinlich die teursten Bestandteile eines Zauns und können Sie bis zu €200 pro Tor kosten. Die Installation eines Doppeltores kann über €1.600 betragen. Sie müssen auch andere Kosten, wie das Verschrotten Ihres alten Zauns, das Gelände und die Höhe Ihres Zauns mit einbeziehen. Viele Durchnittskosten sind auf einer Höhe von 1.5m-1.8m basiert. Sollte Ihr Zaun höher sein, werden Sie mehr bezahlen.

Sie warden erleichtert sein zu hören, dass Maschendrahtzäune nicht teurer sind als hochqualitative Holz- oder Aluminiumzäune. Im Durchschnitt kosten diese bis zu €13 pro halbem Meter. 

Die Preise von Maschdrahtzäunen hängen von der Höhe und dem verwendeten Material ab. Nehmen wir zum Beispiel einen Maschendrahtzaun aus glavanisiertem Stahl mit 5 cm Maschen und 11 Maschen pro Reihe an. In diesem Fall kann Sie ein solcher, 1 m langer  Maschendrahtzaun bis zu €80 kosten. Für denselben Zaun in Vinyl müssen Sie mit €160 rechnen.

Maschendrahtzäune, die auch die Privatsphäre schützen, kosten mehr, da diese für einen bestimmten Zweck bestimmt sind und kosten bis zu €35 pro 30 cm. Die Dicke des Materials kann den Preis auch beineinflussen. Schienen, Klammern, Spannbänder, Spannschienen und Bolzen sind bei einer solchen Konstruktion auch in den Preis mit einzukalkulieren.

Die vier kostenbestimmenden Faktoren

Höhe: Sie müssen mit einigen Euro pro halbem Meter Höhe rechnen. Ein 1.2m hoher Lattenzaun der €9 pro halbem Meter kostet, wird Sie gleich €15 kosten wenn Sie nur einen halben Meter höher bauen.

Installation und Arbeit: Auch wenn Sie die Materialien selbst kaufen, wird Sie die Arbeit noch etliches kosten. Es wird geschätzt, dass Sie bis zu 40% sparen können, wenn Sie den Zaun selbst fertigen und errichten. Dies kommt natürlich auf Ihre Erfahrung auf diesem Gebiet an. Sollten Sie nicht alles gründlich im Vorhinein planen, und Fehler begehen, dann könnten Sie mehr als doppelt soviel ausgeben, als wenn Sie von Anfang an einen Zaunhersteller beauftragt hätten. €40 pro Stunde ist heutzutage ein angemessener Preis.

Design: Verzierter Stahl kostet mehr als Holz und Sie zahlen gemäss der Komplexität, vor allem bei Mustern an Balken und Schienen.

Grösse des einzuzäunenden Gebiets: Die Gesamtgrösse des einzuzäunenden Gebiets ist der Hauptfaktor der Preisbestimmung. Ein grosser Umfang wird natürlich teurer sein als eine kleine Konstruktion.

Andere Faktoren: Nicht nur Tore beeinflussen den Preis, aber auch das Gelände, und alle anderen Hindernisse, die den Zugang zum Zaun oder zum Haus erschweren, sowie andere unerwartete Probleme. Vergessen Sie auch nicht das Werkzeug, vor allem wenn Sie ein Heimwerkerprojekt in Angriff nehmen.

Bedenken Sie auch, dass die Kosten eine Investition reflektieren sollten, die ein Leben lang hält. Denken Sie nicht nur an die Gegenwart. Sollten Sie heute minderwertige Materialien kaufen, dann müssen Sie damit in der Zukunft mit einem weiteren, teuren Projekt rechnen. Sollte der Zaun mit nicht fachgerechten Mitteln errichtet werden, so wird sein Leben auch verkürzt, und Sie müssen mit zukünftigen Kosten rechnen. Auf Dauer gesehen ist hochqualitatives Aluminium die beste Lösung, um eine lange Lebensdauer zu garantieren und somit Kosten zu sparen. Im Idealfall wollen Sie doch nur einmal in Ihrem Leben einen Zaun bauen!

Sicherheits – und rechtliche Bestimmungen für Zäune

Beachten Sie, dass es in Ihrer Region rechtliche Besimmungen über die Spezifikationen von Zäunen für Privatbesitze, wie auch für Unternehmen gibt. Es könnte Beschränkungen hinsichtlich der Höhe, des Materials und des Abstands, den der Zaun zur Grundstücksgrenze aufweisen muss, geben. 

Sollten Sie ein Heimwerkerprojekt in Angriff nehmen, sprechen Sie zunächst mit der zuständigen Behörde, so dass Sie über alle rechtlichen Bestimmungen Bescheid wissen. Sie könnten Strafen zahlen, wenn Sie diese nicht einhalten. Sie sollten sich auch über mögliche Begrenzungen und Baugenehmigungen, sowie den Mindestabstand des Zauns zur Grundstücksgrenze informieren. Stellen Sie den Antrag auf eine Baugenehmigung an Ihr zuständiges Bauamt.

Informieren Sie sich auch über die Position von Wasser – oder Gasrohren, die durch Ihr Grundstück laufen, bevor Sie anfangen zu graben. Sollten Sie freundlich bei Ihrer Feuerwehr nachfragen, so könnten Sie diese Auskunft sehr billig, oder sogar umsonst erhalten. Sollten Sie das Risiko eingehen, zu graben bevor Sie fragen, dann passen Sie bloss auf, dass Sie keine Kabel, Abwasserkanäle oder Wasserrohre beschädigen. Auch die Kabel für das Kabelfernsehen und die Telefonleitung, könnten im Boden verlaufen.

Es könnte nicht nur rechtliche Folgen (sie könnten auch dafür bezahlen) für Sie haben, wenn Sie eine solche Leitung beschädigen, im schlimmsten Falle könnten Sie sich elektrifizieren oder Ihren Garten überschwemmen!

Die rechtlichen Bestimmungen reichen sehr weit in der Geschichte zurück. Sie haben Ihren Ursprung in mitteralterlichen Grundrechten, da Zäune ursprünglich in der Landwirtschaft und nicht zur Dekoration verwendet wurden.

Tips zum Streichen von Zäunen

Obwohl das Streichen von Holzzäunen die “Freizeitbeschäftigung Nr.1” vieler zu sein scheint, möchten wir Sie trotzdem darauf hinweisen, dass Sie eigentlich jedem Material, von Holz bis zu Metall oder Aluminium,  ein wenig Farbe verleihen, oder es beizen können. Die folgenden Tips sind für jedes Material Ihrer Wahl hilfreich.

Sollten Sie einen Holzzaun streichen, beachten Sie bitte, dass Sie das Holz zuvor gegen Verwitterung und Verfaulung, welche im Laufe der Zeit auftreten werden, behandlen müssen.

Sehen Sie hier die fünf Schritte, um einen Zaun zu streichen:

Schritt 1: Sehen Sie sich den Untergrund an. Dieser Schritt beinhaltet alle störenden Sachen wie Blätter, Gras oder jeglichen Schmutz zu entfernen. Wenn Sie vorhaben, Ihren Zaun zu streichen oder zu beizen, breiten Sie ein absorbierendes Tuch auf dem Boden auf. (Bereiten Sie sich auch selbst darauf vor. Tragen Sie einen Atemschutz und eine Schutzbrille)

Schritt 2: Bereiten Sie die Zaunteile vor. (Vergessen Sie nicht, dass es vorteilhaft ist, die Teile, die sich nahe am Boden befinden, vor der Installation zu streichen)  Putzen Sie, und schmirgeln Sie die Pfosten und Bestandteile ab, bevor Sie mit dem Streichen beginnen. Dies entfernt alte Farbe, Schimmel und alle anderen Verunreinigungen. Einige Heimwerker verwenden einen Hochdruckreininger, um den Zaun gründlich zu reinigen. Bei Holz können Sie Reinigungsmittel und Wasser verwenden, nicht jedoch bei Stahl, da dieser rosten kann. Sollten Sie Ihren Zaun mit Holz bauen, so achten Sie auf Insektenschäden. (Bei Aluminium und Metall haben Sie dieses Problem wiederum nicht)

Schritt 3.  Wählen Sie Ihre Farbe oder Beize. Entscheiden Sie sich für wettergeschützte Produkte mit UV Inhibitoren, um die besten Resultate zu erzielen. (ausser wenn Sie ein Material wie Aluminium verwenden, das von Natur aus geschützt ist) Mit einem Niederdruck Spraygerät, das ein hohes Fassungsvermögen hat, können Sie die Farbe am einfachsten auftragen, da Sie diese kontrolliert verteilen können. Sollten Sie den Zaun mit Farbe streichen, tragen Sie zuvor einen Grundanstrich auf, da dieser die Oberfläche auf einen glatten Anstrich vorbereitet.

Schritt 4.  Verwenden Sie kleinere Pinsel und Trockenroller für den Anstrich von nur schwer zugänglichen Stellen. Für diese Stellen werden Sie sich auch mehr konzentrieren müssen. Wenn Sie Draht streichen, tragen Sie die Farbe nur dünn auf und verwenden Sie auch ein wenig mehr Lösungsmittel.

Schritt 5.  Entfernen Sie alle unerwünschten Farbrückstände, nachdem Sie die Arbeit beendet haben. Es braucht einige Zeit, bis die Farbe trocken ist. Teilen Sie Ihren Nachbarn (und halten Sie Ihre Haustiere fern) mit, dass Sie Ihren Zaun streichen.

Die Vorgänge sind sehr ähnlich, wenn man streichen und beizen miteinander vergleicht. Wenn Sie beizen, dann können Sie den Untergrund noch immer leicht erkennen. (z.B. sie können das Holz noch immer sehen, wenn Sie beizen, nicht jedoch wenn Sie mit Farbe streichen)

Zum Beizen verwendet man auch andere Chemikalien und diese werden auch ein wenig anders aufgetragen. Beize dringt in die Poren des Zaunmaterials ein, oder weicht es ein. Farbe hingegen bildet einen Belag, der die Oberfläche überzieht.

Vorstellung des Elektrozauns

Elektrozäune bieten zusätzlichen Schutz und Privatsphäre. Sie werden oft auf Bauernhöfen verwendet, um die Nutztiere sicher eingeschlossen zu halten, so dass Sie nicht weglaufen können. Sie können auch als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung installiert werden, um Menschen den Zugang auf ein Grundstück zu verwehren. Diese Zäune können sowohl eine psychologische , wie auch eine physische Barriere bilden. Sollten Sie jemals zufälling einen Elektrozaun berührt haben, dann können Sie sich sicher sehr lange daran erinnern!

Das Prinzip funktioniert dadurch, dass das Tor mit Strom gespeist wird. Eine Energiequelle verwandelt Strom in einen Hochspannungimpuls. Sobald der Zaun berührt wird, wird dieser kurzfristig freigesetzt. Die Spannung, die Energie des Impulses, sowie die Stärke des erfoderlichen Kontaks können eingestellt werden. Einige Elektrozäune senden nur geringe Impulse (eignen sich hervorragend für die Nutztierhaltung), während andere sehr schmerzhafte, sogar lebensgefährliche Stösse freisetzen.

Ein Elektriker oder ein Zaunhersteller kann feststellen, ob die Energiequelle einen permanten Stromkreis erforden, oder Batteriebetrieben werden können. Ein glattes Stahlseil ist die beliebteste Lösung für Elektrozäune, es werden aber auch Stacheldraht und Wellendrahtgitter verwendet.

Das Prinzip für die Installation eines Elektrozauns ist, dass er isoliert werden muss und von der Erde und von anderen stromleitenden Materialien fern gehalten werden muss. Das heisst, dass er nicht von Holz, Metall oder sogar Pflanzen beeinträchtigt werden darf. Normalerweise werden Plastik oder Porzellan Sicherungen für die Isolation verwendet.

Obwohl ein Elektroschock sehr unangenehm ist, wird der Impuls nur für ca. 150 Millisekunden und nur einmal pro Sekunde freigesetzt.

Elektrozäune haben folgende Vorteile:

Sie sind sehr kostengünstig, da sie weniger Material erfordern.

Die Konstruktion ist einfacher

Sie halten länger, da nur wenig bis gar kein Druck auf die Konstruktion ausgeübt wird

Sie verbessern durch die geladenen Drähte,die Qualität eines traditionellen Zauns

Sie erfordern nur wenig Wartung

Sie fügen Nutztieren keine gefährlichen Verletzungen zu, aber verhindern ein Ausbrechen, und schützen vor unbefugtem Eintritt

Ein schlecht installierter Elektrozaun kann elektromagnetische Störungen hervorrufen, die Telefonverbindungen, Radios und Internet Verbindungen beeinträchtigen können. Sie sollten daher mit Ihren Nachbarn und der regionalen Behörde sprechen, um solche Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Zäune und gesellschaftliche Belange

Sehen wir uns zuletzt die gesellschaftlichen Belange an, wenn Sie einen Zaun bauen möchten. Während es für Sie nur eine Kleinigkeit darstellen kann werden Sie sich wundern, wie dieser Bau von anderen Menschen aufgenommen wird. Sie müssen nicht nur die Bestimmungen der Behörde befolgen, es kann auch sein, dass Ihre Nachbarn ein Wörtchen mitreden wollen.

Viele regionale Bestimmungen wurden aufgrund von Vereinbarungen und Unstimmigkeiten der Land- oder Stadtbevölkerung aufgesetzt. Im Idealfall teilen sich Nachbarn die Verantwortung für die Trennung der Grundstücksgrenzen (das ist doch der originale Zweck eines Zauns). Zur Pflege einer guten Nachbarschaft sollte die Zaunlinie daher genau konstruiert werden, so dass die Grundstücksgrenze genau eingehalten wird.

Sie müssen auch bedenken, wie Ihr Zaun in den Augen Ihres Nachbarn erscheint, und nicht nur wie er auf Sie wirkt. Markieren Sie die Grundstücksgrenzen immer genau, so dass Sie das Eigentum Ihres Nachbarn nicht verletzen. Als Richtlinie wird empfohlen, dass der Zaun sich mindestens 10cm von der Grundstücksgrenze Ihres Nachbarn entfernt befinden sollte.

Sie werden überrascht sein, wenn Sie wissen, dass es schon unzählige, teilweise auch heftige, Streitigkeiten zwischen Nachbarn aufgrund eines Zauns gab. Ihrem Nachbarn könnte der Stil Ihres Zauns nicht gefallen, oder er fühlt sich durch Ihre Wartungsarbeiten gestört (oder ihm gefällt der verwahrloste Zustand Ihres Zauns nicht).

Das Beste, was Sie tun können ist es, ein unabhängiges Gutachten einzuholen. Dieses objektive Gutachten wird die Spezifikationen festlegen, und somit Streitigkeiten von Anfang an vorbeugen. Dadurch erhalten Sie eine offizielle Bestätigung der Grundstücksgrenzen und werden Unstimmigkeiten im Vorhinein aus dem Weg geräumt.

Sie müssen sich auch Gedanken darüber machen, in welche Richtung Ihr Zaun zeigen wird. Durch Diskussionen in der Vergangenheit ist ein sogenannter “nachbarschaftsfreundlicher Zaun” entstanden. Dies ist ein Zaun, der auch den Komfort des Nachbarn in Betracht zieht.

Normalerweise sind die Schienen und Balken eines Zauns nur von einer Seite zu sehen. Die glatte Oberfläche ist die schönere Seite, die Ihr Nachbar auch sehen will.  Eine Alternative besteht darin, nur die Seitenansicht der Schienen und Balken sichtbar erschienen zu lassen. Somit erscheint das Design ein wenig aufgelockerter.

Der nachbarschaftsfreundliche Zaun bietet diese Lösung. Die Latten wechseln von einer Seite zur anderen. Deshalb weisen beide Seiten dasselbe Design auf. Dieses Design von überlappenden Latten bieten Ihnen noch immer genügend Privatsphäre, und kostet auch ungefähr gleich viele wie eine normale Konstruktion, da keine speziellen, zusätzlichen Methoden der Errichtung erforderlich sind.

Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn über diese Idee, und lassen Sie sich Ihr Abkommen schriftlich bestätigen. Wissen Sie, dass Sie die Kosten mit Ihren Nachbarn auch teilen können? Viele mögen Zäune, da sie nicht nur elegant sind, sondern auch die Grundstücksgrenzen definieren. Sie können auch zur Privatsphäre beider Grundstücke beitragen.

Sie müssen sich jetzt mit Ihrem (oder Ihren) Nachbarn nur mehr auf den Stil und die Materialien des Zauns einigen, und sich besprechen wie Sie den hochqualitativen Zaun am besten installieren.

Nachwort zum Aluminiumzaun

Wenn Sie nun dazu bereit sind, ein Zaundesign für Ihr Haus zu wählen, kann es leicht sein, dass Sie vom Angebot überwältigt werden. Grundlegend kommt es bei der Auswahl eines Zaunes auf zwei Überlegungen an: (Quelle Von David Beaulieu, About.com Guide)

Form (d. h. nach stilistischen Gesichtspunkten)

Funktion (d.h. welchem praktischen Zweck die Umzäunung dienen soll)

Was sind die Vorteile von Aluminium Zäunen?

Sowie man mit Kunststoffzäunen darum bemüht ist, das Aussehen einer Holzfaserung zu imitieren, sind Aluminium Zäune oft als Ersatz für schmiedeeiserne Zäune gedacht.  Schmiedeeiserne Zäune bestehen aus einem härteren Material (ist nicht so leicht dehnbar), jedoch kann ohne nennenswerte Wartung Rost entstehen. Für diesen sind Aluminium Zäune nicht anfällig.

 

Wenn Sie sich für einen Aluminiumzaun interessieren, sollten sie überprüfen, ob er lackiert oder pulverbeschichtet ist. Pulverbeschichtung ist eine überlegene Art und Weise, um ein Produkt wetterfest zu machen. Pulverbeschichtung ist in einer Reihe von Farben erhältlich

 

Aluminiumzäune sind die bevorzugte Wahl vieler Kunden, da das Gefühl des Metalls viele Menschen anspricht.

Frage: Was sind die Vor- und Nachteile von Vinylzäunen?

Antwort: Viele Zäune werden aufgrund von dekorativen Zwecken oder zum Schutz der Privatsphäre errichtet. Vinylzäune (oder “PVC“ Zäune) werden immer beliebter und erhalten einen zunehmend grösseren Marktanteil.

 
Dies sind die Vorteile von Vinylzäunen:

Vinylzäune erfordern nur wenig Wartung – niemals mehr streichen oder beizen.

Aus grösserer Entfernung betrachtet, sehen sie aus wie Holzzäune, als dessen Ersatz sie bestimmt sind.

Vinylzäune weisen keine Splitterungen auf, deshalb eingen sie sich als eine hervorragende Alternative für Familien mit Kindern.

Die Nachteile von Vinylzäunen:

Da sich PVC nicht mit den Temperaturschwankungen ausdehnt oder zusammenzieht, wird das Material unter kälteren Wetterbedingungen spröde, und somit anfällig für Beschädigungen.

Bei näherer Betrachtung bleibt eine Vinylzaun immer ein Vinylzaun. Eine Ähnlichkeit mit Holz ist nicht gegeben. Wenn jemand das Aussehen, den Geruch und das Gefühl von Holz liebt, stellt kein Material eine Alternative dar.

Ein weiterer Nachteil ist der Preis. Vinylzäune sind im Vergleich zu Holzzäunen in ihrer Anschaffung wesentlich teurer. Sie können jedoch auf lange Sicht Geld sparen, da Ihre Wartungskosten für Vinylzäune wesentlich niedriger sein werden.

Frage: Wie funktionieren elektrische Hundezäune und was sind ihre Vor – und Nachteile?

Antwort: Ein elektrischer Hundzaun hat zwei Bestandteile: ein Kabel, das im Untergrund des “eingezäunten” Bereichs verläuft, und ein Hundehalsband mit einem Empfänger. Das eingegrabene Kabel sendet ein Signal, wodurch das Halband zu piepen anfängt, wenn sich das Haustier zu nahe an die Grenzen des elektrischen Hundezauns beweget. Auch wird ein milder Elektroschock ausgelöst.

Voteile von elektrischen Hundezäunen:

Ästhetik: sie müssen keine Umzäunung errichten, die Ihre Haustiere sicher hält, wenn Sie einen elektrischen Hundezaun haben. Somit erhalten Sie eine ungestörte Aussicht auf Ihren Garten.

Da Sie mit einem elektrischen Hundezaun keine physische Barriere errichten, müssen Sie sich keine Sorgen hinsichtlich gesetzlicher Baubestimmungen machen, die Sie bei dem Bau eines normalen Zauns hätten.

Nachteile von elektrischen Hundezäunen:

Zäune für Haustiere erfüllen oft einen doppelten Zweck. Sie halten Ihre Haustiere sicher im abgegrenzten Gebiet, schützen aber auch vor unwillkommenen Gästen (Menschen und Tiere). Ein hoher Maschendrahtzaun, zum Beispiel, erfüllt beide Zwecke. Ein elektrischer Hundezaun  dient jedoch nur einem Zweck, er wird Sie also nicht gegen unbefugten Eintritt schützen.

Elektrische Hundzäune sind nicht “Idiotensicher”. Sollte „Hasso“ zuviel Freiheitsdrang in sich fühlen, wird der milde Elektroschock ihn nicht davon abhalten, auszubrechen.

Sollte Ihr Haustier den Elektroschock ignorieren und ausbrechen, wird es sich diese negative Erfahrung (den Schock) instinktiv merken, und nur sehr ungern and den Ort des Geschehens zurückkehren.

Frage: Ich habe ein Problem mit Wildtieren. Welche Arten von Zäunen sind erhältlich, die gegen Wild schützen?

Sollten es ein Hauptanliegen von Ihnen sein, Wild fernzuhalten, so sollten Sie einen Wildzaun aufstellen. Sehen Sie zunächst welche Arten von Wildzäunen erhältlich sind….

Antwort:

Wildzäune varieren sehr stark hinsichtlich ihrer Kosten, “Unauffälligkeit”, Effektivität und Halbarkeit. Traditionelle Wildzäune sind aus sehr robustem Metall gefertigt: sie sind effizient und haltbar, aber ziemlich teuer. Auch blenden sich diese hohen Zäune nicht sehr gut in die Landschaft ein. Wir wollen kurz einige Vor – und Nachteile von anderen Arten von Wildzäunen anschneiden.

Elektrische Wildzäune  sind eine der billgisten Arten von Wildzäunen. Sie bestehen meistens aus einem oder mehreren Drähten die ziemlich niedring entlang einer gewünschten Grenze angebracht sind.

Vorteil: Elektrische Wildzäune stellen eine gute Alternative dar, wenn  ein hoher Zaun das Landschaftsbild zu stark beeinträchtigen würde.

Nachteil: Elektrische Wildzäune eignen sich nicht gut in Gebieten, wo auch Kinder und Haustiere leben.

Bitte beachten Sie, dass elektrische Wildzäune auch oft mit Ködern ausgelegt sind. Es will damit erreicht werden, das Wild anzulocken und einem Stromschlag auszusetzen, so dass sie in der Zukunft dieses Gebiet nicht mehr betreten.

Eine Variante dieser Art von Windzäunen ist The Wireless Deer Fence™. Dieser besteht aus Pfosten mit Ködern, die entlang eines Wildpfads, der zu Ihrem Grundstück führt, aufgestellt werden. Die Pfosten können auch neben Pflanzen aufgestellt werden, die als Nahrungsquelle des Wilds dienen. Die Tiere werden von den Ködern angelockt und erhalten einen leichten Stromschlag, der sie von einer Rückkehr zu Ihrem Grundstück abhalten soll.

Polypropylen Maschendraht Wildzäune sind teurer als elektrische Wildzäune, aber noch immer billiger als traditionelle Wildzäune.

Vorteil: Maschendraht Wildzäune sind beinahe unsichtbar.

Nachteil: Maschendraht Wildzäune sind haltbar, aber nicht so haltbar wie eine traditionelle Umzäunung.

Eine Variation von Maschendraht Wildzäunen ist aus Metall gefertigt, aber mit schwarzem Vinyl überzogen, so dass er weniger auffällig und sichtbar ist. Diese Art des Wildzauns ist teurer, aber dafür auch haltbarer.

Ich lebe neben einer stark befahrenen Strasse. Welche Art der Umzäunung kann ich verwenden, um den Lärm zu dämmen?

Von David Beaulieu , About.com Guide

Frage: Ich lebe neben einer stark befahrenen Strasse. Welche Art der Umzäunung kann ich verwenden, um den Lärm zu dämmen?

Ja es ist richtig, dass unsere Vorstellung von Privatsphäre nicht nur den visuellen Aspekt, sonder auch die Geräuschbelästigung beeinhaltet.

Antwort: Zäune, die dem Lärmschutz dienen, sind oft aus Nut - oder Federbrettern gefertig, um eine, für Lärm undurchdringliche Barriere zu bilden. Diese Bretter oder Platten werden auf schwere Schienen genagelt, die wiederum von robusten Pfosten getragen werden. Die Betonung liegt hier auf „schwer“ und „robust“. Wieso? Da Masse ganz einfach am besten dazu geeignet ist, um Lärm zu dämmen. Das heisst wiederum, dass Zäune für den Lärmschutz schwerer sein müssen, als die meisten anderen Zäune. [Information zum Lärmschutz: Lawrence Winterburn, GardenStructure.com.]


Frage: Was ist so schwer daran einen Zaunpfosten zu setzen? Klingt doch einfach.

Jemand, der noch nie einen Zaunpfosten in den Boden gesetzt hat, sei es im Zuge einer Reperatur oder einer Erstellung eines Zauns, kann sich die Herausforderungen, die damit verbunden sind, nicht vorstellen. Sehen wir uns doch genauer an, wie man Zaunpfosten richtig setzt……

Antwort:

Ein Teil der Herausforderung besteht darin, den Zaunpfosten richtig auszuloten und ihn mittig zu setzen. Überraschenderweise ist das Graben eines Loch und es danach mit Beton auszufüllen oft  mit Problemen verbunden.

Die Probleme beginnen mit der einfachen Form eines Lochs. Die Öffnung eines Lochs ist meist breiter als das untere Ende, da Sie einfacher an die Öffnung gelangen. Sie erhalten als Resultat ein V-förmiges Loch. Unerfahrene Handwerker sehen kein Problem daran, die Zaunpfosten in solche Löcher zu setzen und diese dann mit Beton aufzufüllen. Daraus resultierend werden sich V-förmige Betonklumpen bilden. In Gebieten, in denen mit Frost zu rechnen ist, lädt dies zu Problemen in der Zukunft ein.

Die Probleme beginnen, wenn der Frost beginnt diesen V-förmigen Beton anzuheben. Die Oberseite verleiht dieser Anhebung den Halt, da sich ein kleiner Überhang zum Grund hin gebildet hat. Dadurch kann nun Schmutz unter den Beton gelangen. Das Endresultat – Ihr Zaun wird angehoben. Dieser Vorgang wiederholt sich dann den nächsten Winter, wobei Ihr Zaun noch eine wenig weiter angehoben wird. Sehen Sie schon wohin das führt? Nach einiger Zeit wird die Betonverankerung wesentlich höher sein, als sie sein sollte. Dies resultiert wiederum in Instabilität. Natürlich werden nicht alle Stellen Ihres Zauns gleich hoch angehoben sein. Womit wir beim nächsten Problem sind: Ihr Zaun wird nicht mehr gerade sein.

Sollten Sie die Zaunpfosten noch immer selbst setzen wollen, und keinen Zaunhersteller damit beauftragen, so liegt der Schlüssel zu Ihrem Erfolg darin, das Loch nur halb mit Beton aufzufüllen. Auch wenn sich dies so anhören mag, dass die Stabilität darunter leiden wird, ist dies nicht der Fall. Sie vermeiden damit, daß der Frost in den kleinen Überhang des Betons greifen kann. Nachdem sich der Beton gesetzt hat, füllen Sie den Rest des Lochs einfach mit Erde (oder Kies in feuchten Regionen) auf, und stampfen Sie diese vorsichtig fest. Eine andere Alternative ist es, eine zylinderförmige Betonform zu kaufen, die in Heimwerkerläden erhältlich ist. [Quelle: Lawrence Winterburn (GardenStructure.com).]

Zusammenfassung

Ein Zaun ist nicht nur ein schöner Zubau zu einer Immobilie, sonder auch ein Symbol für Erfolg, Leistung und Freude. Denken Sie doch nur an einige bekannte Zitate, die durch die Erfindung des Zauns inspiriert sind.

“Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen 'Dies gehört mir' und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. ”

- Rousseau

Natürlich sind auch viele Sprichwörter vom Zaun inspiriert, wie,

Ein Wink mit dem Zaunpfahl (ein Hinweis)

Bescheidenheit ist der Zaun der Weisheit. (Bescheidenheit)

Der Fuchs grüßt den Zaun um des Gartens willen. (Höflichkeit)

 

Eines ist jedoch ganz klar: wir alle empfinden einen perfekt gestalteten Zaun als sehr einladend, sehr ikonisch und finden grundsätzlich viel Gefallen an ihm. Auf was warten Sie noch? Holen Sie sich ein Angebot ein, um Ihrer Traum-Immoblilie das Tüpfelchen auf dem I zu verleihen. Dann können Sie behaupten: Ich habe eine perfekte Familie, das perfekte Haus und sogar einen dazu passeneden Lattenzaun!